Rancid

Rancid ist eine amerikanische Punkband, die 1991 in Berkeley, Kalifornien gegründet wurde. Die Band besteht aus drei Mitgliedern: Sänger Tim Armstrong, Gitarrist und Bassist Matt Freeman und Schlagzeuger Branden Steineckert. Rancid ist bekannt für ihren melodischen, aber harten Punkrock-Sound und ihre politischen Texte. Die Band hat bisher sieben Studioalben veröffentlicht, das letzte im Jahr 2014. Rancid ist eine der erfolgreichsten Punkbands der 1990er und 2000er Jahre und gehört zu den besten Live-Bands überhaupt.


Alben von Rancid

Bis heute haben Rancid neun Studioalben veröffentlicht, darunter das 1995 erschienene „…And Out Come the Wolves“, das zu ihrem kommerziell erfolgreichsten Album wurde. Die Band hat weltweit mehrere Millionen Alben verkauft und tours regelmäßig durch die USA und Europa.

„Rancid“ (1993)

Es ist schwer, das zu glauben, aber Rancid’s „Rancid“ ist jetzt 25 Jahre alt. In diesem Alter können Musikalben oft an Relevanz und Bedeutung verlieren, doch das ist bei Rancids Meisterwerk nicht der Fall. Im Gegenteil: Das Album klingt heute so frisch und vital wie damals und es hat immer noch die gleiche Wirkung auf die Hörer. Die Songs sind eingängig und melodisch, die Lyrik ist intelligent und politisch relevant – kurzum: „Rancid“ ist ein zeitloses Punkrock-Album, das seinesgleichen sucht.

And Out Come the Wolves
  • Import
  • Record Label: Epitaph
  • Catalog#: E 64442
  • Country Of Release: NLD
  • Year Of Release: 1995

„Let´s Go“ (1994)

Auf Rancids zweitem Album „Let’s Go“ steht die Band klar im Mittelpunkt. Die Songs sind eingängig und mitreißend, und die Bandmitglieder sind klar sichtbar und hörenbar. Es ist ein großartiges Album für Punkrock-Fans, und es hat auch viele andere Fans angezogen. Die erste Single „Salvation“ war ein großer Hit, und das Album enthält auch andere großartige Songs wie „Radio“, „Last One to Die“ und „Ruby Soho“.

„And Out Come the Wolves“ (1995)

Rancid’s „And Out Come the Wolves“ ist ein echtes Meisterwerk des Punk. Die Songs sind kurz, knackig und herrlich unkompliziert – genau das richtige für einen guten Punk-Song. Das Album rockt von Anfang bis Ende und lässt keine Langeweile aufkommen. Rancid beherrscht die Kunst des Punk wie kaum eine andere Band und „And Out Come the Wolves“ ist dafür der beste Beweis. Wer Punk mag, wird dieses Album lieben!

„Life Won’t Wait“ (1998)

„Life won´t wait“ ist das vierte Studioalbum der amerikanischen Punkrock-Band Rancid. Es wurde am 3. März 1998 veröffentlicht und war ihr erstes bei Epitaph Records erschienenes Album. Die Aufnahmen für das Album begannen im November 1997 in den Regal Recordings in Hollywood, Kalifornien, und dauerten zwei Wochen. Das Album enthält die Single „Ruby Soho“, die im Juni 1997 als Vorbote des Albums erschien, sowie eine unveröffentlichte Version von „Old Friend“. Es enthält auch das Lied „Roots Radicals“, das sich später als Einzelauskopplung verkaufte.“

„Rancid 2000“ (2000)

Rancid 2000 ist das fünfte Studioalbum der amerikanischen Punkrock-Band Rancid. Es erschien am 3. Oktober 2000 und enthielt mit dem Song „Last One to Die“ die erste Singleauskopplung des Albums. Das Album war ein kommerzieller Erfolg für die Band, es erreichte Platz 2 der US-amerikanischen Billboard 200 und stieg in zehn weiteren Ländern in die Top Ten ein.

Wenn man sich das gesamte Rancid-2000-Album anhört, fällt einem sofort auf, dass es viele großartige Songs gibt. Die Band hat mit diesem Album wirklich ein Meisterwerk erschaffen. In diesem Artikel sollen die fünf besten Songs des Albums vorgestellt und analysiert werden.

1. “Salvation”

„Salvation“ ist einer der bekanntesten Songs des Albums und auch einer der besten. Der Song handelt von der Suche nach Erlösung und dem Glauben an eine bessere Zukunft. Die Texte sind sehr tiefgründig und berührend, vor allem die Zeile „I still believe in salvation“. Salvation ist ein sehr kraftvoller und emotionaler Song, der die HörerInnen zum Nachdenken anregt.

2. „Hooligans“

„Hooligans“ ist ein weiterer sehr beliebter Song des Albums. Der Song handelt von Gewalt und Ausgrenzung, aber auch von Hoffnung und Solidarität unter den Ausgestoßenen. Die Band singt über die Hooligans als eine Art Familie, die zusammenhält und sich gegenseitig beschützt. Die Texte sind sehr realistisch und zeigen die harte Realität der Straße. „Hooligans“ ist ein sehr starker Song, der Hoffnung vermittelt.

3. „Ruby Soho“

„Ruby Soho“ ist einer der ruhigeren Songs des Albums, aber trotzdem ein absoluter Ohrwurm. Der Song handelt von Liebe und Sehnsucht nach jemandem, den man nicht haben kann. Die Texte sind sehr poetisch und berührend, vor allem die Zeile „I’m searching for something that I can’t find“. Ruby Soho ist ein sehr schöner und melodischer Song, der perfekt zum Träumen einlädt.

4. „Junkie Man“

„Junkie Man“ ist einer der härtesten Songs des Albums. Der Song handelt vom Leben als Junkie und den Folgen der Drogenabhängigkeit. Die Band singt über das Abrutschen in die Sucht und die Verzweiflung, die damit verbunden ist. Die Texte sind sehr realistisch und erschreckend, vor allem die Zeile „I’m just a junkie man, I’m nothin‘ but a junky man“. „Junkie Man“ ist ein sehr erschreckender aber auch sehr wichtiger Song, der aufzeigt, welche Folgen Drogenmissbrauch haben kann.

5. „Time Bomb“

Der letzte Song des Albums ist „Time Bomb“, einer der besten Songs des gesamten Albums. Der Song handelt von Wut, Hass und Verzweiflung, aber auch von Hoffnung und Mut. Die Band singt über die Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben und kämpfen müssen. Die Texte sind sehr realistisch und berührend, vor allem die Zeile „We’re not gonna take it anymore“. Time Bomb ist ein sehr kraftvoller Anthem, der Hoffnung vermittelt und zum Handeln aufruft.

„Indestructible“ (2003)

Als Rancid 2003 „Indestructible“ veröffentlichten, war klar, dass die Band auf dem Höhepunkt ihres Könnens war. Das Album ist eine perfekte Mischung aus allem, was Rancid großartig macht: eingängige Hooks, hymnische Refrains und Texte, die sowohl persönlich als auch politisch sind. Es ist auch eines der abwechslungsreichsten Alben der Band, mit Songs, die von der Punkrock-Hymne „Fall Back Down“ bis zum Reggae-infizierten „Red Hot Moon“ reichen.

Indestructible ist nicht nur eines der besten Alben von Rancid, sondern auch eines der besten Punk-Alben der 2000er Jahre. In einem Genre, das sich oft auf Nostalgie verlässt, bewiesen Rancid, dass Punk auch im 21. Jahrhundert relevant ist. Indestructible ist ein Album, das von Punk-Fans noch jahrelang geliebt und geschätzt werden wird.

„Lets the Dominoies Fall“ (2009)

Das 2009er-Album Let the Dominoes Fall von Rancid ist eine Rückkehr zu alter Form für die Punk-Legenden. Nach einer fünfjährigen Pause, in der Frontmann Tim Armstrong ein Soloalbum veröffentlichte und Schlagzeuger Brett Reed mit den Transplants auf Tournee ging, meldeten sich Rancid mit einem Album zurück, das die Energie und Attitüde ihrer frühen Werke wieder aufgreift.

Let the Dominoes Fall ist ein vielseitiges Album, das verschiedene Aspekte des Punk-Genres berührt. „East Bay Night“ ist ein schneller, melodischer Punk-Song, der an Rancids frühere Arbeiten erinnert, während „Civilian Ways“ ein langsamerer, nachdenklicherer Track ist, der das Wachstum und die Reife der Band zeigt. Auch Elemente von Ska („Last One to Die“), Reggae („New Orleans“) und sogar Country („Up to No Good“) sind auf dem Album zu finden.

Trotz der Vielfalt der Stile ist Let the Dominoes Fall ein in sich geschlossenes Album. Das liegt zum Teil daran, dass Rancid das Album komplett selbst geschrieben und aufgenommen haben, ohne Input oder Einmischung von außen. Das gab ihnen die Freiheit, zu experimentieren und verschiedene Klänge und Stile zu erforschen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob es in ein bestimmtes Genre oder eine Schublade passt oder nicht.

Das Ergebnis ist ein Album, das sich frisch und neu anfühlt, aber dennoch unverkennbar Rancid ist. Wenn Sie ein Fan von Punkrock sind oder einfach nach etwas Neuem suchen, sollten Sie sich Let the Dominoes Fall anhören.

„Honor is all we know“ (2014)

Nach einer mehrjährigen Pause meldet sich die Punkband Rancid mit einem neuen Album zurück: „Honor is all we know“. Das Album ist eine Rückkehr zu den Punk-Wurzeln der Band, und es ist klar, dass sie ihren Biss nicht verloren haben.

Das Album beginnt mit dem Titeltrack „Honor is all we know“. Der Song ist eine Hymne für die Arbeiterklasse und gibt den Ton für den Rest des Albums an. Die folgenden Tracks sind alle rasant und voller Energie. „Face Up“ ist ein Aufruf zu den Waffen für diejenigen, die herumgeschubst wurden, während „Collision Course“ eine Botschaft der Hoffnung im Angesicht des Unglücks ist.

Es gibt auch einige persönlichere Songs auf dem Album. „Evil’s My Friend“ ist eine Hommage an den Vater von Bassist Matt Freeman, der letztes Jahr verstorben ist. „Inner City Violence“ ist ein Blick auf die Gewalt, die in vielen Innenstadtvierteln herrscht.

Insgesamt ist „Honor is all we know“ eine großartige Rückkehr zu alter Form für Rancid. Die Band hat ihre Fähigkeit, eingängige, kraftvolle Punksongs zu schreiben, nicht verloren. Wenn Sie ein Fan von Rancid oder Punkrock im Allgemeinen sind, sollten Sie sich dieses Album auf jeden Fall anhören.

„Trouble Maker“ (2017)

Rancid ist zurück und liefert mit „Trouble Maker“ ein weiteres starkes Album ab. Die Band hat sich nicht verändert und bleibt ihrem Stil treu. Wie gewohnt gibt es hier eingängige Songs mit melodischen Gitarrenriffs, die sofort ins Ohr gehen. Die Lyrics sind wie immer politisch und social kritisch, was Rancid auszeichnet. Auch das Tempo der Songs ist meistens sehr hoch, was für viel Spielfreude sorgt. Besonders hervorzuheben ist der Song „Telegraph Avenue“, welcher etwas ruhiger und melodischer ist als die anderen Songs des Albums. Alles in allem liefert Rancid mit „Trouble Maker“ wieder ein tolles Album ab, das Punkfans begeistern wird!

Trouble Maker
  • Audio-CD – Hörbuch
  • Hellcat / Indigo (Herausgeber)

Bekannteste Singles der Punkband Rancid

Die bekanntesten Singles der Band sind Fall Back Down, Ruby Soho, Time Bomb und Red Hot Moon.

Fall Back Down wurde 2003 als Single vom Album Indestructible veröffentlicht und war die erste Single in den Billboard Alternative Songs Charts. Ruby Soho erschien 1995 als Single vom selbstbetitelten Debütalbum der Band und war die zweite Single in den Billboard Modern Rock Tracks Charts.

Time Bomb ist ein Lied von Rancid’s drittem Album …And Out Come the Wolves (1995) und die erste Single des Albums, die in den Mainstream-Rock-Charts auftauchte.

Red Hot Moon erschien 2002 als Single vom sechsten Studioalbum der Band Byo Split Series Vol. 3 und war die dritte Single des Albums in den Billboard Alternative Songs Charts.